PlanBude

Die Planbude steht mitten auf St. Pauli vor den alten Esso Häusern. In einem umgestalteten Baucontainer finden sich ein Archiv und Architekturmodelle – was steckt dahinter?

Der Abriss der Esso Häuser wahr heftig umstritten und von Protesten begleitet. Doch aufgehalten werden konnte er nicht. Die Planbude versucht den ehemaligen Bewohnern eine Beteiligungschance zu geben und ihre Stimmen zu vertreten.

In einem Umgestalteten Baucontainer direkt an den Essohäusern wurde ein Büro eingerichtet. Hier wurden in einem Archiv Ideen gesammelt und mit Gruppen von Anwohnern einfache Architekturmodelle aus Knete und Lego gebaut.

Das Ganze sollte aber auch Spaß machen und so ist das Leitmotiv der Planbude:

Make Bottom Up Funky

„Um diesen Prozess glaubwürdig und integer organisieren zu können, hat die PlanBude ein eigenes Konzept und neuartige Planungsmethoden entwickelt: Knetmodelle im Maßstab 1:500, Legomodell in 1:150, Fotorecherchen, Soundwalks, Hausbesuche im Umfeld, Seminare mit der St. Pauli Schule, Lesungen und Fragebögen für alle Haushalte St. Paulis. Fast alle Teammitglieder der Planbude wohnen auf dem Kiez und kommen aus den Bereichen Kunst, Planung, Sozialarbeit, Popmusik und Kultur.“

 

Lokales Wissen

Wichtig war vorallem eins: das Einbringen von lokalem Wissen.

Über 2000 Beiträge sind in der Sammlung zusammen gekommen. Die Ergebnisse sind in 2 Stadtteilen vorgestellt worden.

Daraus wurde der St. Pauli Code erstellt, der die Leitlinien für einen Architekturwettberb vorgab. Der Gewinner dieses Wettbewerbs steckt jetzt in der Umsetzungsphase.

Mehr dazu auf: planbude.de