Givebox

Einen Tauschort in meiner Stadt etablieren

in der kinderbox findet spielzeug seinen platz

Tauschen, Verschenken, Finden!

die Idee

Eine Givebox ist zum Tauschen und zum Verschenken da –
es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und Formen, doch eines ist ihnen gleich:

Sie sind Orte, an denen Austausch stattfindet!

Eine Givebox ist zum Tauschen und zum Verschenken da – es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und Formen, doch eines ist ihnen gleich: Sie bieten eine Alternative zur Wegwerfgesellschaft!
Deshalb haben wir auch in Halle eine gebaut. Dort steht sie nun seit einem Jahr und wird eifrig genutzt und teilweise erweitert, verschönert, aber auch vollgeschmiert.
Was eine Givebox machen kann: Eine Gemeinschaft schaffen, Nachbarn zusammenbringen und Tauschort zum Verschenken und Finden sein.
Wir wollen erreichen, dass untereinander (Nachbarn, Nachbarschaften, Vierteln, Städten) wieder ein wenig mehr Gemeinschaft gelebt wird und das, indem wir konkret eine Alternative zur Wegwerfgesellschaft anbieten.
Dort, wo immer mehr Menschen vereinzelt leben, möchten wir einen Ort eröffnen, der Menschen erneut verbinden kann. Eine Givebox kann das geben, da sie ein Ort zum Treffpunkt ist, zum Tausch ohne Gegenleistung zu verlangen.
In einer Gesellschaft des Überflusses und des leeren Materialismus der modernen Existenz, in der es immer mehr ein Problem darstellt, seine überschüssigen Besitztümer wieder loszuwerden, als neue zu erwerben, treffen wir oft auf das Problem:  „Wohin damit?“
Eine Givebox kann ein Ort des Tausches, des Verschenkens und des Loswerden darstellen. Sie ist da, wenn man sie braucht und benötigt nur gelegentlich einige helfende Hände, die sich ihrer annehmen – Ein Marktplatz der Möglichkeiten in jeder Hinsicht.
Durch den Bau einer “Givebox” wollten wir auch in Halle am August-Bebel-Platz eine Plattform schaffen, durch die ausrangierte Gegenstände nichtmehr weggeschmissen werden müssen, sondern vielmehr getauscht werden können, weil ein Anderer sie vielleicht noch gebrauchen kann. Wir haben einen Ort eröffnet, der Menschen erneut verbindet und das, indem wir konkret eine Alternative zur Wegwerfgesellschaft anbieten.

„Ich vergleiche das mit dem Sound einer Band – den kann man nicht Planen. Wir hatten das Glück, dass hier 6 Personen zusammengekommen sind, die magischer weise die selbe Idee hatten. Wir waren on the same page“

„hätte man im November 2015 nach Open Source Economy gegoogelt, hätte man eine Seite gefunden, die ich seit einigen Jahren betreibe – sucht man jetzt findet man sehr sehr viel im Netz“

Wie baue ich eine Givebox?

Der Prozess und unsere Erfahrungen, in unserer eigenen Stadt eine Givebox zu bauen:

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Zuerst haben wir ein konkretes Konzept entwickelt, es visualisiert und sind damit an verschiedene Leute herangetreten, um herauszufinden:
Wer will uns unterstützen und woher kriegen wir eine Förderung?
Hat die Nachbarschaft Lust auf eine Givebox?
Sind potenziell Menschen in der Gegend unterwegs, die solche oder ähnliche Ideen begeistern?
Wo könnte ein guter Ort sein, wo soziales Umfeld und bauliche Gegebenheiten stimmen?

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Konzept in Form eines Pdfs an die Stadt und mögliche Fördermöglichkeiten geschickt - dann Förderung von 400€ über "Think Big" ergattert und grobe Zusage der Stadt bekommen.

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Dann haben wir uns einen schönen Tag ausgesucht, und unser Konzept auf den Punkt gebracht.
Unser Vorhaben: Wir wollten an dem Tag der Eröffnung gleichzeitig die Givebox anschrauben, einen Tauschtrödel zur Einleitung der Tauschidee & Einbindung ins soziale Umfeld veranstalten und mit Künstlern die Hauswand gestalten. Zeitgleich haben wir am Bauplan gearbeitet.

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Bürokratischen Kram über die Bühne bringen:
- Stadt anfragen, ob generelles Interesse oder Wohlwollen besteht
- Standortgenehmigung holen (Standortplan machen)
- Veranstaltungsgenehmigung für Trödel (Nö, vielleicht keine Dixieklos...)
- 80€ als Standortgenehmigungsgebühr bezahlen, obwohl die Stadt die Idee ganz gut fand

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Nach dem theoretischen Teil kam die Umsetzung:
- Material einkaufen
- Werkstatt finden und Bauer
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